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  • Inspiration für 2017

    2017-01-15 18:02
    von Susanne Günsch

    Mit diesen Erlebnissen kehrte ich im Januar 2017 von einer Reise zurück:

    ich wünsche Ihnen und Euch ein gutes Jahr 2017 - vor allem Gesundheit, denn ohne sie ist alles nichts; wir brauchen aber auch wieder ein Gefühl des Miteinanders, damit unsere Gesellschaft zusammensteht und Populismus und Ausgrenzung keine Chance haben. Das ist die wesentliche Voraussetzung für Frieden.
    Die aktuelle Situation in Europa und der Welt bringt mich auf die Anfänge der Reggiopädagogik zurück, die ihre Wurzeln unter dem Eindruck des 2. Weltkrieges in der Emilia Romagna hatte. Die Menschen des Dorfes kamen zusammen und stellten sich die Frage: „Wie wollen wir, daß unsere Kinder aufwachsen, damit so etwas nie wieder geschieht?“

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  • Offene Arbeit

    2016-08-30 15:46
    von Susanne Günsch

    In Kindergärten und Kitas ist der Begriff sehr polarisierend und wird kontrovers diskutiert und da wo Offene Arbeit umgesetzt wird ist das Erscheinungsbild sehr vielfältig. Immer wieder macht der Begriff „halboffen“ die Runde. Häufig liegt dem das Verständnis von Offener Arbeit als offene Türen zugrunde. Auch erweckt halboffen den Eindruck, daß man sich für ganz offen nicht traut. „Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein“ war ein Spontispruch in den 80er Jahren.
    Die Befürchtungen sind Bindungslosigkeit, Chaos und Beliebigkeit und daß jeder macht, was er will.
    Offene Arbeit  ist jedoch viel umfassender und ich möchte allen Mut machen, sich mit dem Konzept auseinander zu setzten, weil es so freudvoll ist.

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  • Eine Hymne auf das Spielen

    2016-07-20 07:27
    von Susanne Günsch

    Ferienzeit, Freizeit, Spielzeit!

    … der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur ganz Mensch, wo er spielt. So schrieb Friedrich Schiller in „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“.
    Wirft man einen Blick auf spielende Kinder, so sieht man mit welcher Ernsthaftigkeit und Konzentration sie ihr Spiel verfolgen. Spielen beinhaltet die Kooperation mit anderen, Abstimmung, Ko-Konstruktion, streiten, Abwägen, Kommunikation. Spielen besteht aus Ausprobieren, Wiederholen, sich vergewissern. Es ist Lust, es ist Frust. Es ist eine intensive Auseinandersetzung – mit sich selbst, den anderen Kindern, den Dingen, der Umgebung, ggf. mit den Erwachsenen. Gleichzeitig sieht spielen so leicht aus, wirkt vergnüglich. Es ist Beziehung und Freundschaft. Es ist so komplex und doch haben wir dafür nur dieses eine leichte Wort: Spielen.

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  • Wann geht eigentlich die Kreativität verloren?

    2016-03-01 08:35
    von Susanne Günsch

    Wann geht eigentlich die Kreativtät verloren?

    Diese Frage stellte sich hier im Rahmen einer Fortbildung. Erleben wir doch Krippenkinder und auch Kitakinder unglaublich kreativ – und einige Erzieherinnen sagten von sich selbst, sie seien überhaupt nicht kreativ. Das heißt irgendwo auf dem Weg des Erwachsenwerdens geht sie verloren – bei vielen oder manchen…

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  • Was kommt nach dem Streik?

    2015-07-03 18:54
    von Susanne Günsch

    ErzieherInnen und Sozialpädagogen streiken aus gutem Grund für eine angemessene Vergütung und mehr Anerkennung ihres anspruchsvollen Berufs. Mehr Geld wird durch den Streik und die anschließenden Tarifverhandlungen wohl gezahlt werden. Wem allein die Zahl auf dem Gehaltszettel als Anerkennung reicht, ist dann auch zufrieden.

    Aber wirkliche Anerkennung erreichen Sie anders,

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